Alsterpokal 2018

Geschrieben von Frank Mennecke

Am 30. September war es soweit, und die legendäre Regatta um den Alsterpokal 2018 wurde gesegelt.

Wir trafen uns pünktlich um 10:15 Uhr an unserem Steg bei prächtigem Sonnenschein und mäßigem Wind.

120Dank der hervorragenden Organisation und dem Engagement der Teilnehmer war auch ein standesgemäßes Rahmenprogramm sichergestellt. Für das Buffet wurden wieder reichlich Verpflegung und Getränke mitgebracht. Vielen Dank hierfür an alle Spender und natürlich an Heike für die Planung der tollen Veranstaltung.

Die Sonne zeigte, dass sie noch immer über genügend Kraft verfügt und uns einen wunderschönen Herbsttag verspricht. Wie geplant war durch den frühen Beginn zudem sichergestellt, dass wir die Regattastrecke anfangs für uns allein hatten.

Dies war auch notwendig, schließlich waren alle unsere Vereinsboote gebucht. Es nahmen also insgesamt 5 Teams an der Regatta teil. Hierunter waren „alte Hasen“ wie Conny und Hajo aber auch neue Regattateilnehmer wie Michael und Ingo oder Tobias und Frank.

Tobias war Frank´s Trainee im letzten Jahr und könnte nun das erlernte Wissen - unter Einsatz zweier Hosen ! (eine Segelhose wird für die nächste Saison angeschafft) - anwenden. Herzlichen Glückwunsch noch einmal an Tobias zum erworbenen SBF-Binnen.

Teamzusammenstellung:

Team 1: Jens und Jörg
Team 2: Michael und Ingo
Team 3: Frank und Tobias
Team 4: Hajo und Conny
Team 5: Katja und Lutz

Jedes Team ist mit jedem Boot gesegelt. Nach jeder Runde gab es einen „Fliegenden Wechsel“ nach einem zuvor festgelegten Schema.

Startlinie war die nördliche Takeltonne sowie eine etwas nördlicher von uns ausgebrachte Markierungsboje.

080Dann ging es mit einem Kurs hoch am Wind zur Boje 3, die an Backbord gerundet wurde. Weiter ging es mit raumem bzw. achterlichem Wind zur Boje 4, die ebenfalls an Backbord umrundet wurde. Nach dieser Wende gab es ordentlich Druck in die Segel und zum Erreichen der Tonne 3 war es meistens notwendig, einmal zu kreuzen oder die Boje weit quer ab zu passieren und dann wieder Richtung Ziel zu wenden. Die Ziellinie befand sich zwischen der Takeltonne und dem Steg.

Bei den ersten Läufen haben sich insbesondere beim Start bei den „Neuregattianern“ Schwierigkeiten gezeigt, zum richtigen Zeitpunkt an der Startlinie zu sein. Tobias und Frank waren beim ersten Durchlauf gefühlt bei „Bodo´s Bootssteg“ und beim Passieren der Startlinie war das restliche Feld schon auf halbem Weg zur Boje 3. Außerdem mussten sich Katja und Lutz von ihrer Fock verabschieden und konnten Lauf 3 daher weit abgeschlagen nur als letztes Team beenden.
Es ist aber gelungen, die Starttaktik zu optimieren und auch die Fock wieder funktionsfähig zu machen, so dass es bei den weiteren Läufen 4 und 5 eine zunehmende Pulkbildung gab, mit stärkerer Verdichtung bei den Bojen. Einzig zwischen den Bojen 4 und 3 hat sich das Feld weiterhin auseinander gezogen. Hier war der Wind kräftiger und einigen ist es gelungen, höher am Wind zu Segeln und somit näher an Boje 3, ohne zu kreuzen, zu gelangen.

Ergebnisse je Lauf:

Lauf 1: Team 1, Team 5, Team 4, Team 2, Team 3
Lauf 2: Team 1, Team 4, Team 5, Team 3, Team 2
Lauf 3: Team 4, Team 1, Team 2, Team 3, Team 5
Lauf 4: Team 1, Team 3, Team 5, Team 4, Team 2
Lauf 5: Team 3, Team 4, Team 5, Team 2, Team 1

Gesamtplatzierungen:

Platz 1 Team 1 Jens und Jörg
Platz 2 Team 4 Hajo und Conny
Platz 3 Team 3 Frank und Tobias
Platz 4 Team 5 Katja und Lutz
Platz 5 Team 2 Michael und Ingo

Gold und Silber gehen an die alten Regattahasen Jens und Jörg sowie Conny und Hajo. Bronze ist an die Regatta-Neulinge Frank und Tobias gegangen, die sich von den letzten Plätzen in den ersten drei Laufen auf Platz 2 in Lauf 4 und Platz 1 in Lauf 5 "hochgesegelt" haben – eine Ansage für das nächste Jahr.

Wir haben alle viel Spaß gehabt und fiebern dem Ansegeln in 2019 entgegen.

Tobias und Frank

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